Ciao Tagebuch

Ich habe Euch jetzt eine Woche lang einen tagebuchartigen Einblick in das Rehaleben gegeben. Das möchte ich so aber nicht fortsetzen, denn es wird ja auf die Dauer langweilig. Ich habe mir vorgenommen nun in die Tiefe zu gehen und einzelne Themen eingehender zu behandeln. Ich habe hier in St. Wendel viele mögliche Ansprechpartner und werde, wenn es klappt, auch das ein oder andere interview führen – mit wem verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

Natürlich berichte ich weiter tagesaktuell, wenn hier spannende Dinge passieren, von denen die Welt erfahren sollte. Da die nächsten Beiträge jedoch in eher lockerer Folge erscheinen werden, rate ich Euch, den Blog zu abonnieren. Ihr werdet dann immer informiert, wenn es neues Lesefutter gibt. Ich bin natürlich auch neugierig, zu erfahren, was Euch so interessiert, wovon möchtet Ihr lesen, welche Information vermisst Ihr? Schreibt mir im Kommentar Eure Fragen. Ich freue mich darauf.

6 thoughts on “Ciao Tagebuch

  1. Hallo Herr Siewert,

    Mich würde mal interessieren ob es für die Träger ein Problem ist diese „Betonklötze“ hinter dem Ohr offen zu tragen (in der Öffentlichkeit)….

    Liebe Grüße…
    Frank Heidger

    1. Hallo Herr Heidger,
      danke für Ihre Frage. Ich kann da momentan nur für mich sprechen, aber ich glaube, den meisten CI-Trägern wird es ähnlich wie mir ergehen. Schon als HG-Träger muss man sich ab einem bestimmten Punkt damit arrangieren, dass man ein mehr oder weniger großes Stück Technik ständig am Kopf herumtragen muss. Frauen haben es da im allgemeinen leichter, denn selbst das CI verschwindet diskret unter den meisten Frisuren. Bei Männern ist das oft nicht so einfach. Der Sprachprozessor ist tatsächlich ein ziemlicher Klotz hinter dem Ohr und dann hängt ja auch noch die Spule am Kopf. Natürlich ist das Hingucker für alle, die das zum ersten Mal sehen. Egal, ob man im Supermarkt an der Kasse steht oder im Café sitzt – die Blicke spürt man. Aber ich mache die Erfahrung, dass das Offensichtliche auch eine Erleichterung sein kann. Schließlich ist so kaum zu übersehen, dass man ein Hörproblem hat. Das macht es für das Gegenüber vielleicht leichter, sich daran zu erinnern, dass er sich Mühe mit dem Sprechen geben sollte. Andererseits macht gutes Hören sexy! Bei jedem Gespräch ständig nachfragen zu müssen, killt die Stimmung. Mit dem CI kann ich in ruhiger Situation mittlerweile bedeutend besser hören als mit meiner vorherigen, wirklich guten HG-Versorgung! Und damit kann ich gut leben, trotz Klotz am Ohr.
      Viele Grüße
      Axel Siewert

  2. Moin Axel.
    Wie bei Dana ist dein Tagebuch und deine Informationen über die CI Anpassung ungemein hilfreich und spannend. Dein Schreib Stil ist einfach klasse und es ist toll, ein bißchen dabei zu sein. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, wir hören uns bald einmal wieder. Liebe Grüße, Andreas

  3. Lieber Axel,

    es war mir ein Vergnügen dir bis hierher in deinem Blog zu folgen.
    Danke für deine Mühen und deine tollen Erfahrungsberichte!

    Ich habe bereits einigen Kunden aufgrund deiner OP und der daraus resultierenden Erfahrung Mut für solch einen Eingriff zusprechen können und es hilft mir ein besseres Verständnis für das Thema CI zu bekommen.
    DANKE!

    Werde gespannt sein, was deiner Ankündigung noch folgt und wünsche dir für deinen weiteren Reha-Aufenthalt alles erholsam und erfolgreich Gute.

    Gruß
    Dana

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