Jetzt heißt es warten und hungern

Vorhin durfte ich wieder einmal und sozusagen final einen Hörtest absolvieren. Es haben sich keine Veränderungen ergeben – das wär ja jetzt auch wirklich ein Wunder. Somit ist alles geklärt, ein kurzes Date hatte ich auch noch mit den Stationsärzten, und nun heißt es abwarten. Morgen früh um 8.00 Uhr, der erste Fall auf dem Tisch bin dann wohl ich. Bis dahin darf ich nichts mehr essen und auch nur noch Tee oder Wasser trinken. Dabei wär ein Gläschen Rotwein zur Feier des Tages nicht verkehrt gewesen. Aber ich soll ja nüchtern zur OP erscheinen.

Die Frage zu QuInCI heute morgen konnte zwischenzeitlich auch geklärt werden. Hierbei handelt es sich um eine brandneue Initiative unter Federführung der TK, die dem Wildwuchs bei der Cochlea Implantation entgegenwirken soll. Es soll sichergestellt werden, dass der Patient nicht nur bei der OP optimal betreut wird sondern, dass auch die lebenslange Nachsorge sichergestellt ist. Offensichtlich kann man sich ein CI inzwischen bei irgendwelchen Belegärzten einsetzen lassen, die dann kassieren aber danach nicht weiter betreuen. Ich habe diesen Vertrag also unterschrieben, da er für eine reibungslose interdisziplinäre Behandlung sorgen soll, indem beispielsweise für mich Termine vereinbart werden und die erforderlichen Informationen bei allen Beteiligten pünktlich bereitgestellt werden.

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